Havelland Tourismus

Das Havelland – Naturoase in Berlins Umgebung

Das Havelland ist eine historische Landschaft im Bundesland Brandenburg, praktisch vor den Toren der Hauptstadt Berlin. Sie lässt sich heute gar nicht mehr ganz exakt begrenzen, aber Jahrhunderte lang war sie für das Zusammengehörigkeitsgefühl ihrer Einwohner bedeutungsvoll.

Lage des Havellands

Geografisch betrachtet ist das Havelland die u-förmig von dem Fluss Havel umflossene Region zwischen Oranienburg und Rhinow. Der Fluss Rhin sowie der Rhinkanal bilden den nördlichen Abschluss. Touristisch zählen heute aber auch die Ortschaften südlich der Havel, die eigentlich zur Landschaft der Zauche gehören, dazu.

Was hat das Havelland zu bieten?

Sicher gibt es in Deutschland spektakuläre Landschaften als diese Fluss- und Seenlandschaft, aber kaum eine andere ist beschaulicher, friedlicher und beruhigender.

Sanfte Natur

Die Natur ist hier weitgehend geprägt von sanften Hügeln, lichten Wäldern, Heideflächen, klaren stillen Seen und ruhig dahinplätschernden Flüssen. Sie ist ideal für Wanderungen, für gemütliche Radtouren und für Bootstouren. Hier haben Urlauber viel Platz und Muse, können die Seele baumeln lassen, Pilze und Beeren suchen, angeln oder sich in den hübschen Havelstädtchen und Dörfern umsehen.

Sehenswürdigkeiten im Havelland

Aber darüber hinaus ist das Havelland auch eine geschichtsträchtige Region. Da ist zum Beispiel das Schloss Paretz, die schlichte Sommerresidenz des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. und seiner Königin Luise. Ein hübscher frühklassizistischer Bau.

Sehenswert ist auch Schloss Nennhausen bei Rathenow, ein preußischer Herrensitz mit schönem alten Park. Hier lebten einst die Adelsfamilie von Briest und später hatte der Schriftsteller und Dichter Friedrich de la Motte Fouqué mit seiner Frau hier seinen literarischen Salon.

Noch bekannter dürfte Schloss Ribbeck in Ribbeck sein, dem Theodor Fontane einst eine Ballade widmete. Nur der berühmte Birnbaum ist heute nicht mehr vorhanden.

In Caputh befindet sich ein Lustschloss des Großen Kurfürsten in Brandenburg. Sehr sehenswert sind hier die Wohnräume der Kurfürstin Dorothea und der mit Fayencefliesen ausgestattete Speisesaal.

Der berühmte Gartengestalter Lenné legte den malerischen Schlossgarten an. Nicht weit davon liegt das Sommerhaus von Albert Einstein am Templiner See.

Die alte Hansestadt Havelberg, auf einer Insel mitten in der Havel liegend, hat eine malerische Altstadt und als Wahrzeichen den gewaltigen Dom St. Marien.

Sehr bekannt ist der jährlich im September stattfindende Pferdemarkt mit Rummel, Flohmarkt und Feuerwerk.

Die Stadt Werder lebt vom Wasser. Hier beginnen viele Schiffs- und Bootstouren auf der Havel und den umliegenden Seen. Natürlich können die Touristen hier auch fast alle Arten von Wassersport betreiben und es gibt auch viele Wassersportveranstaltungen. Aber Werder ist auch bekannt für sein großes Baumblütenfest, zu dem jedes Jahr Hunderttausende Gäste kommen. Rund um die Stadt liegt ein großes Obst- und Weinbaugebiet.

Brandenburg an der Havel

Die Hauptstadt der Region Brandenburg an der Havel ist über 1000 Jahre alt und hat gleich drei historische Stadtkerne mit vielen Sehenswürdigkeiten wie den Dom St. Peter und Paul, das St. Paulikloster, die Katharinenkirche, die St. Gotthardt Kirche und den Steintorturm. Aber auch der Naturpark Westhavelland lohnt einen Besuch. Er verfügt über ein gut ausgebautes Netz von Wander- und Radwegen durch eine geschützte Landschaft mit seltenen Pflanzen- und Tierarten, meist direkt an malerischen Fluss- und Seeufern entlang.

Sonstige Highlights im Havelland

Aber im Land an der Havel lässt sich nicht nur die Natur und die Geschichte genießen, sondern auch herrlich schlemmen, Wellness-Anwendungen genießen, Museen, Ausstellungen, Konzerte und andere Veranstaltungen besuchen.